Reizüberflutung als Mutter: 5 Dinge, die mir helfen, mein Nervensystem zu beruhigen
Spaghetti, ein zappelndes Baby auf dem Arm und eine kleine ölige Hand in meinen Haaren. So sah mein Mittagessen aus, als mein Jüngster noch ein Baby war. Es kribbelte wie tausend Ameisen unter dem T-Shirt. Mir wurde heiß. Und ich musste dieses Kind einfach absetzen.
Viele Mütter kennen das. Und dann kommt der Gedanke: Ich bin einfach zu empfindlich. Die anderen kriegen das doch auch hin.
Du bist nicht zu empfindlich. Du bist über deinem Limit.
Jetzt im Herbst verlagert sich alles nach drinnen, und die Reize werden mehr. Fachlich heißt das Reizbelastung, im Englischen Sensory Load. Gemeint ist alles, was dein Gehirn über die Sinne verarbeiten muss. Bei Müttern läuft das fast den ganzen Tag, ohne Ausschalter.
Wir schauen uns in dieser Episode an:
→ Welchen Reizen du als Mama ausgesetzt bist: Ohren, Haut, Kopf, Augen, Körper
→ Warum das erste Mal, dass du dein Limit merkst, meist schon drüber ist
→ Was in deinem Nervensystem passiert, wenn es zu viel wird
→ Was dein Körper mit dem Lautwerden eigentlich versucht
→ Hochsensibel oder einfach zu viel? Was Expertin Denise Piecha dazu sagt
→ Warum es nicht normal ist, dass du das alles allein trägst
→ Fünf Dinge, die mir wirklich helfen, von meinem Frühwarnsystem bis zu den Lärmschutzkopfhörern in meiner Küche
Ein ehrlicher Spoiler: Das Problem bist nicht du. Das Problem ist ein Tag ohne Pause.
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→ Dein innerer Kompass
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In dieser Folge erwähnt:
→ Folge 270: Hochsensible Kinder & starke Gefühle (mit Denise Piecha)
→ Folge 279: Keine Unterstützung? Wie du dir dein Dorf neu aufbaust
→ Folge 295: 3 Dinge, die Mütter über Co-Regulation wissen müssen, wenn sie ihr Kind anschreien
→ Mehr zu Hochsensibilität: gluecksheldin.de/hochsensibilitaet
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→ Die Studie aus 42 Ländern: Roskam et al. (2021), Parental Burnout Around the Globe, Affective Science: doi.org/10.1007/s42761-020-00028-4
Alle Folgen findest du gesammelt auf gluecksheldin.de/podcast.
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