Für Mütter, die raus aus dem Funktionsmodus rein in die Leichtigkeit kommen möchten.
00:00:00: Heute geht es im Glückseilen-Podcast um Geduld.
00:00:04: Und darum, warum sie nicht kommt so lange du sie unbedingt willst!
00:00:11: Ich bin Olivia und ich bin davon überzeugt dass du dir ein Leben voller Leichtigkeit und Genuss jetzt schon mit deinen Kindern egal wie alt erschaffen kannst.
00:00:22: Ich bin davon überzeugt das du rauskannst aus Schuld und schlechtem Gewissen.
00:00:28: Du möchtest bedürfnisorientiert erziehen Du möchtest auf Augenhöhe mit deinen Kindern sein.
00:00:34: Und trotzdem gelingt es dir am Alltag nicht!
00:00:37: Ich bin hier, damit ich dir meine besten Impulse geben kann... ...die ich aus den letzten, ja das sind jetzt schon sieben Jahren mit über sechsenhundert Müttern gesammelt habe.
00:00:47: Ja und jetzt gerade im Herbst wird's nicht leichter.
00:00:49: darum lasst uns da zusammen durchgehen.
00:00:52: Ich gebe dir heute wieder die Impulse dazu dass du endlich geduldiger werden kannst.
00:00:58: Let´s go.
00:00:59: Ich habe am Freitag wieder mein Lückzellenprogramm gestartet mit ganz tollen Frauen und als ich sie gefragt habe, was sollte nach dem Programm anders sein?
00:01:07: Damit wir auch wirklich konkret auf ein Ziel losmaschieren.
00:01:11: Da kam wieder von ganz vielen auch, ich möchte geduldiger sein!
00:01:15: Ich kenne mich gar nicht so...ich war eigentlich nie so ungeduldig und manche haben auch gesagt ja, ich war schon immer auch ungedulig.
00:01:21: Ich möchte jetzt aber endlich lernen Geduldiger zu sein mit mir und meinen Kindern.
00:01:28: Ja es ist Ein schönes Vorhaben und gleichzeitig weiß ich, dass es so schwierig ist das zu bekommen wenn man es so stark möchte.
00:01:38: Und wir schauen uns heute hier an warum es so schwierig ist was uns daran hindert Geduldiger zu sein und wie du da hinkommen kannst mit meinen Schritten die ich dir wieder konkret hier mitgebe mit denen sofort loslegen kannst.
00:01:56: Lass uns doch noch mal abtauchen in meinen Beispiel vor vielen Jahren.
00:02:01: Über sieben Jahre ist das jetzt her, da waren die Kinder wirklich noch sehr klein und ich stehe so... Ich spürte es auch immer noch wie ich mich gefühlt habe.
00:02:10: Ich steh so in diesem Flur in unserem Haus und muss aus dem Haus.
00:02:14: also ich steh in diesen Flur und das Ziel ist die drei Kinder zur Tagesmutter Kindergarten und Schule zu bringen.
00:02:24: Mir ist bewusst, ich muss da um halb acht raus spätestens, das allerspätestens.
00:02:29: Sonst funktioniert diese ganze Kaskade nicht, dass sich alle noch rechtzeitig bringen.
00:02:35: Und ich weiß noch stand da und hatte glaube ich zum fünftzehnten Mal meiner Tochter gesagt sie soll jetzt mit ihre Schuh anziehen.
00:02:43: Sie hatte dann auch schon versucht, diesen Schuh zu finden und auf allen Vieren irgendwie durch die Jacke gekrochen.
00:02:49: Dann ist mein Kleiner ihr hinterhergekrabbelt und hat sie irgendwie gekitzelt.
00:02:53: oder hat irgendwie sie gepiekt?
00:02:55: Sie hat dann geschrien, geh weg von mir lass mich!
00:02:57: Ich muss meinen Schuh suchen und auf dem Weg zum Schuh hat sie da eine andere Idee bekommen nämlich nochmal ihr Buch anzuschauen das sie bekommen hatte von der Oma und hat sich dann hingesetzt in dieses Buch angeschaut.
00:03:08: Und meine Andere waren noch nicht fertig mit Essen.
00:03:11: Ich hatte auch noch keinen Kind angezogen.
00:03:15: Irre, oder?
00:03:16: Es war einfach ein krasser Morgen und dann macht's ping!
00:03:20: Und ich stehe auf mein Handy und mein Chef schreibt mir, Olivia du wolltest doch noch die Schlüsselkompetenzbroschüre, die ich damals geschrieben habe für die Studenten an der Uni in München abgeben.
00:03:34: Die muss in Druck.
00:03:35: Wann ist sie denn fertig?
00:03:37: Und ich hatte dieses Projekt schon eh die ganze Zeit... von mir hergeschoben, weil so viele andere Sachen ja auch noch immer im Job waren.
00:03:44: Ich war damals Workshoptrainerin für Führungskräfte aus Unternehmen und für Start-ups eben... Und das war eben noch ein Projekt, dass ich irgendwie so bekommen hatte, weil ich einfach gesagt habe, ich mache es!
00:03:57: Okay dann stehe ich da im Flur und mir wird so bewusst wie mir alles so aus den Händen rinscht, wie ich dieses Buch nicht schreibe, weil jetzt noch nicht mal angefangen hab, wie die Küche noch sauer ausschaut in diesem Moment noch, die Olivia von früher will diese Küche noch ordentlich haben weil sie nicht danach nach Hause kommen möchte und diese Küchen auch freuen möchte.
00:04:17: Nein dann haben alle Hunger.
00:04:18: du kennst das ja?
00:04:21: Gut also... In diesen Moment kannst Du Dich jetzt glaube ich auch gut hineinversetzen.
00:04:27: Ich weiß nicht wie viele Kinder Du hast, ich weiß nicht, wie alt die sind.
00:04:29: Das ist total egal!
00:04:31: Du hast wahrscheinlich auch Herausforderungen Und vielleicht ist der Morgen auch ein Thema für dich.
00:04:37: Und jetzt steht diese Olivia da und in ihr kommt so ein Kribbeln, das sich zu einer Anspannung im Bauch und dann so zuschnürt bis oben in die Kehle.
00:04:53: Ich brülle noch mit letzter Kraft.
00:04:55: Jetzt mach dich fertig!
00:04:58: Wie oft soll ich es dir noch sagen?
00:05:00: Wir kommen zu spät, ich komme zu späht, dann habe ich wieder Ärgerne Arbeit.
00:05:05: Ja klar und danach sofort Scheiße nochmal!
00:05:10: Du bist hier Pädagogin und wirst es irgendwie Leuten beibringen.
00:05:14: Und selber bist du so eine Versagerin, so ne schlechte Mutter.
00:05:20: Mein Kind schaute mich an war aus dem Buch gerissen und ich merkte schon wieder ja dieses Gefühl ist so krass.
00:05:33: Dieses Gefühl tut so sehr weh und hat dafür dazu geführt dass sich er einfach auch abends so schlecht drauf war und mir so einen Druck gemacht habe es am nächsten Tag besser zu machen.
00:05:50: Ich muss da geduldiger sein, dann noch die Sprüche von anderen was regst nicht so auf ist doch nicht so schlimm usw.
00:05:59: Die haben mir überhaupt nicht geholfen.
00:06:02: falls jetzt irgendjemand da draußen ist der so ein Spruch mal sagt für mich war's schlimm für mich was katastrophal schlimm was da passiert ist Und ich fühle das.
00:06:12: Ich fühle es auch bei dir, wenn ich im Klarheitskoll Frauen sitzen habe so wie heute wieder zwei die mir das erzählen und dieses gleiche erzählen ja nur vielleicht in blau oder grün und gleichzeitig.
00:06:25: und da kommen wir jetzt zu dem Warum?
00:06:28: Es ist so eine Fars!
00:06:29: Ja, es ist so klar dass das nicht funktionieren kann.
00:06:33: Ist es so klar, dass ich nicht geduldiger sein kann weil... Jetzt komme ich zum Warum.
00:06:40: Weil es da eine Instanz gibt, die ist nicht immer in mir.
00:06:44: Die ist auch in Form von der Kindergärtnerin oder in Formen von der Lehrerin oder der Nachbarin, die man sagt ja warum ist das denn schon wieder so laut?
00:06:54: Die da ist und die mir sagt jetzt reiste ich mal zusammen ne gute Mutter ist nicht so Ja ne gute Mütter schreit ihre Kinder nicht an.
00:07:02: Eine gute Mutter hat das schon längst in Ordnung gebracht.
00:07:05: Dein Chaos da, Olivia.
00:07:07: Wir haben das alle früher immer geschafft und so weiter.
00:07:10: Also diese Instanz wie auch immer du die nennen magst, die spricht da Und die setzt dich so unter Druck Ja?
00:07:16: Die ist so krass!
00:07:19: Die macht es dir unmöglich Dich in dem Moment bewusst auf deine Kinder zu fokussieren.
00:07:27: Die setzt dir das Messer auf die Brust und sagt jetzt mach des alles sonst ja Endegelände Da gibt's auch keinen eine Abstufung, keine Grautöne.
00:07:38: Du bist einfach schlecht du als Mensch oder nicht und in dem Moment ist keine Geduld möglich.
00:07:46: das ist so ne Fadenscheinige Geduld ja?
00:07:49: Das ist wie ein Faden der schon so oft unter Druck war, so gespannt wurde.
00:07:54: und ja du musst noch, du musst dies und das und so und obendraum musst du noch geduldiger mit deinen Kindern sein.
00:07:59: mach aber vor die Küche sauber antworte deinem Chef und kriegst irgendwie gewuppt.
00:08:04: Das kann doch nicht funktionieren.
00:08:05: Dieser Faden ist ständig am Fastreißen und es ist so eine Geduld, die wir dann noch rauspressen, die unsere Kinder uns überhaupt nicht abnehmen.
00:08:13: Unsere Kinder spüren, isst die Mama jetzt wirklich da in dem Moment bei mir oder nicht?
00:08:20: Und deswegen funktioniert das einfach nicht wenn wir es geduldiger wollen, wenn wir geduldig sein wollen.
00:08:27: Wir haben einfach nicht die Möglichkeit wenn wir unter so einem Druck stehen Weil dieser Druck in unserem Nervensystem einfach Gefahr macht.
00:08:35: Und den Gefahr kann keiner entspannt nochmal sich ans Lagerfeuer knien, keinen Steinzeitmensch der Welt und wir auch nicht und in Ruhe noch mal mit dem Kind sprechen.
00:08:46: Also wenn wir in Gefahr sind dann geht das einfach nicht.
00:08:49: Es ist so logisch ja?
00:08:51: Wenn wir das mal verstehen Dann passiert was?
00:08:56: Dann passiert echtes Mitgefühl.
00:09:00: Dann passiert es dass wir uns fragen, wie geht es mir denn gerade?
00:09:13: Wow!
00:09:13: Ist ja ganz schön viel, Olivia.
00:09:16: Was machst du eigentlich hier?
00:09:17: Du versuchst diese drei Kinder gerade fertig zu machen und den Haus hat zu wuppen und ein Job... krass das ist mir zuviel.
00:09:25: gerade Dann passiert das.
00:09:28: dann passiert es dass wir uns die Erlaubnis geben plötzlich so sagen Boah das is mir zu viel Das möchte ich gar nicht so weitermachen vielleicht.
00:09:39: Und dann passiert es auch, dass wir uns fragen was brauche ich eigentlich jetzt hier?
00:09:43: und das ist es.
00:09:45: Was die Veränderung ausmacht ja?
00:09:49: Ich kann dir wirklich sagen als Jetzt Ja über zwanzig Jahre in der Weiterbildung verwachsene Persönlichkeitsentwicklung ist mein Steckenpferd.
00:09:58: sieben jahre nur mit Müttern und davon einige Jahre in denen ich wirklich immer noch sehr unzufrieden war indem Mir dachte, ich darf nicht mehr laut werden.
00:10:08: Das ist einfach nicht mehr drin!
00:10:10: Ich bin jetzt die Resilienztrainerin und muss es schaffen und rate mal wie es mir gelungen ist gar nicht.
00:10:19: Es ist mir gar nicht gelungen.
00:10:20: Ich war weiterhin laut weil dieser Druck erst richtig zu machen diesen Topf praktisch wie so ein, stell dir vor das so einen Dampfkochtopf der blubbert und du versuchst den Deckel draufzudrücken dass da nichts rausläuft.
00:10:36: So war das und seit ich das nicht mehr will, seit die Erlaubnis mir gegeben habe unsicher zu sein überfordert traurig wütend glücklich richtig richtig so schreihe ich meine Kinder fast gar nicht mehr an nur noch ganz bewusst dass muss ich schon sagen Ich werde sehr bewusst auch laut manchmal weil ich drei wilde Kinder habe Und das ist okay.
00:11:07: Okay also Lass uns da mal einen Haken dran machen, oder?
00:11:09: Was sagst du?
00:11:11: Es ist normal dass Du ungeduldig bist.
00:11:13: Da müssen wir nicht drüber reden!
00:11:16: Die Frage ist jetzt eine ganz andere Wie gehst Du mit Deiner Überforderung um?
00:11:21: Und da wir schon wieder an der Mitte meines Podcasts sind und ich dir gleich die drei Schritte gebe Geduldiger zu werden und mir Deine Überforderungen umzugehen, die da sein darf Möchte ich einfach Dich noch einmal herzlich bitten, mir eine Bewertung zu geben.
00:11:38: Bei Apple-Podcast kannst du das ganz unten unter der Episode tun.
00:11:42: Da musst ein paar Episoden gehört haben von mir, bei Spotify ist es ein bisschen einfacher.
00:11:47: da freue ich mich über deine Versternebewertung und ich freue mich einfach weil ich so mehr gefunden werde und ich dann so einen Feedback bekomme weißt Du?
00:11:56: Weil als Podcast darin irgendwie manchmal so ein bisschen schwierig hier.
00:12:00: Ich stehe hier in meiner Garten im Gartenbüro und hier ist eine Lampe und meine Kamera.
00:12:07: Ich freue mich einfach, wenn du mir sagst wie du das findest was du dir wünschst.
00:12:11: Du hilfst mir damit wirklich sehr viel.
00:12:13: danke dir!
00:12:14: Okay aber wie funktioniert es denn jetzt?
00:12:16: Ja weil natürlich wollen wir alle geduldiger werden.
00:12:20: ja Natürlich ist es auch mein Wunsch auf Augenhöhe mit meinem Kind in dem Moment wo's mich braucht da zu sein präsent und klar.
00:12:29: Aber wie geht es denn Jetzt Wenn ich nicht geduldig werden wollen darf?
00:12:34: War das jetzt ein Satz?
00:12:36: Du weißt, was ich meine?
00:12:37: Ich gebe dir jetzt drei Schritte mit wie du es schaffen kannst.
00:12:42: Okay?
00:12:43: Nimm dir gerne mal etwas zu schreiben dann kannst du dir das wirklich mal so post-its in dein Alter kängen.
00:12:50: Schritt eins ist dir selber die Erlaubnis geben und die habe ich dir gerade schon gegeben.
00:12:57: Jetzt musst du selber nur noch tun!
00:12:59: Ich darf ungeduldig sein.
00:13:03: Ich muss nicht geduldiger werden.
00:13:05: Es ist normal dass ich ungedulig bin Wie auch immer du das formulierst.
00:13:09: Ich darf genervt sein, es darf mir zu viel sein!
00:13:13: Du darfst in dem Moment sagen Boah ist es gerade viel und das hätte mir damals geholfen in den Flur.
00:13:25: Zweiter Schritt was brauchst du denn an diesem Morgen?
00:13:29: Was kann dich jetzt entlasten?
00:13:32: Was brauchst Du wirklich um diesen Morgen?
00:13:35: Und die morgen sind... Die werden jetzt krasser noch im Herbst, sie sind einfach krass ja wieder kalt, man muss die Kinder anziehen oder sie ziehen sich selber so mehr oder weniger an.
00:13:47: Damit umzugehen ist wirklich herausfordernd.
00:13:50: ja was brauchst du um das gut zu schaffen?
00:13:53: Was ist da möglich in deinem Umfeld?
00:13:57: Du kannst doch richtig mal brainstormen.
00:13:59: würdest dir helfen ein bisschen früher aufzustehen und noch einen Tee zu trinken oder einen Kaffee?
00:14:07: würde es dir helfen eine Umarmung von deinem Partner zu kriegen, falls du einen hast oder ihm was abzugeben und ihm zu sagen Schatz, nee.
00:14:14: Du fährst jetzt noch nicht in die Arbeit Ich brauch dich hier.
00:14:19: Würdest dir helfen.
00:14:21: Ja Dass du am Morgen schon einer Freundin der WhatsApp schickst Und ihr sagst Boah ist das gerade wieder viel Wie geht's dir?
00:14:28: Oder dir ein Audio anhörst von mir Das dich in dem Moment rausholt?
00:14:33: Wer?
00:14:33: dazu sage ich dir gleich noch wie du das kostenfrei bekommen kannst.
00:14:37: Also... Und wenn du alleine ziehen bist das wollte auch noch sagen Dann hast du einfach wahnsinnig viel um die Ohren und das verdient den vollen Respekt in deinem Umfeld.
00:14:49: Und du darfst hier um Hilfe bitten!
00:14:52: Das ist schwer, ich weiß ja Es war auch für mich so schwer... es war sogar schwer mein Mann um Hilfe zu bitten.
00:15:00: Also ich verstehe das?
00:15:03: Jetzt kannst du trotzdem überlegen wen kann ich denn noch um Hilfe bitten?
00:15:07: Die Nachbarin, die es mir eh angeboten hat Mutter von dem anderen Kind im Kindergarten.
00:15:16: Meine Freundin, die noch keine Kinder hat – wer auch immer!
00:15:20: Du darfst Hilfe in Anspruch nehmen, auch ohne die Grad zurückzugeben, die Hilfe.
00:15:26: Da kommt der Moment und ich weiß dass du da empathisch bist und das auch zurückgeben möchtest.
00:15:34: aber du darfst jetzt Hilfe annehmen.
00:15:36: Und du darf sich fragen Schritt zwei Und das kann ein einziger Post-It sein, der jetzt bei dir in der Küche oder im Flur hängt.
00:15:46: Was brauche ich gerade?
00:15:48: Es ist ein Schrei, den du auf dem Balkon ablässt.
00:15:51: Ah!
00:15:52: Das ist einfach grade crazy!
00:15:56: Gut, unsere drei... Ich hatte gerade wieder einen Gespräch mit einer Mama.
00:16:04: und was sich immer höher ist diese unheimliche Angst, dem eigenen Kind zu schaden.
00:16:10: Die kenne ich auch.
00:16:11: Wir wollen es nicht wiederholen, wir wollen das eigene Kind nicht traumatisieren oder was auch immer.
00:16:15: Und wir wollen ihm einfach nicht schaden und ihm eine möglichst schöne Kindheit bescheren.
00:16:21: Wir wollen das gut machen!
00:16:22: Das ist auch schon wieder ein Druck.
00:16:24: Ich kann dir heute hier als Pädagogin sagen bei einer Bindung geht es nicht immer um das auf Augenhöhe super zu artikulieren und da zu sein.
00:16:35: Erstens geht das nicht für keinen Menschen der Welt und zweitens geht es um immer harmonisch miteinander sein.
00:16:43: Spätestens in der Pubertät wirst du merken, was ich meine.
00:16:47: Diese Illusion von diesem immerharmonischen Miteinander... Ja, Punkt!
00:16:55: Das ist eine Illusion.
00:16:56: Es ist nicht wahr.
00:16:58: Es gibt kein perfektes Miteinander.
00:17:00: Gibt es nicht?
00:17:02: Und je eher du das für dich verstehst und annimmst, desto leichter wird die Pubertäte.
00:17:09: Das kann ich dir jetzt schon sagen.
00:17:13: Denn da wird Reibung sein.
00:17:16: Bei einer gesunden Beziehung will das Kind sich abstoßen und will sich frei machen.
00:17:22: Will dir nicht schaden, will dich nicht angreifen.
00:17:24: aber es ist einfach eine biologische Funktion dass unsere Kinder irgendwann eigene Familien gründen um sich vorzuflanzen Und darum hat die Biologie das so gemacht Dass dein Kind irgendwann du Arschloch ich hasse dich Ich will ausziehen sagt oder sowas in der Art Ich will dich jetzt wirklich nicht disillusionieren.
00:17:47: Ich will dir nur einfach sagen, es ist normal und es ist auch normal wenn dein Kind – auch wenn's ein kleinen Kind mit drei bis fünf Jahren schon sagt Mama geh raus!
00:17:56: Nein nein nein!
00:17:57: Es ist nie gegen Dich gerichtet okay?
00:18:00: Es ist Autonomie die in uns isst und die raus will Die zeigt wow ich kann ja was bewirken Und die Mama hört auf mich oder nicht?
00:18:09: Ah da ist ne Grenze.
00:18:11: das Warholen kann nicht den gehen.
00:18:13: Das ist alles ein ganz natürlicher Prozess, durch den dein Kind gehen darf.
00:18:18: Und wir dürfen lernen unseren Wert vom Verhalten unserer Kinder zu entkoppeln wie einen Traktor der seinen Anhänger auch mal loslassen kann und sagen das ist nicht mein Ding.
00:18:31: jetzt ja ihr geht es gerade nicht gut, er hat irgendein Bedürfnis und braucht Autonomie.
00:18:37: Es geht's nicht um mich und was ich falsch mache.
00:18:41: Das möchte ich dir einfach am Rande mitgeben und sagen, dass Reparatur wichtig ist.
00:18:48: Also früher hatten wir das selten.
00:18:50: wenige aus der Generation vor uns konnten sich entschuldigen Denn es war ja wichtig die Allmacht zu sein.
00:18:58: Da ging's um Autorität.
00:19:01: Heute wissen wir, dass das nicht zu so viel Guten geführt hat.
00:19:05: Wir machen es aber im anderen Extrem Und ich möchte dir einfach sagen Es geht hier eigentlich um die Reparatur.
00:19:11: Es geht darum, dass du auch sagen kannst Also ich zu meinen Kindern beispielsweise.
00:19:19: Kinder, wisst ihr noch heute Morgen?
00:19:21: Da war ich echt laut.
00:19:24: Oftmals haben die schon gar nicht mehr zugehört sondern weiter gespielt.
00:19:27: aber meine älteste konnte dann schon irgendwann zuhören und da habe ich gesagt das tut mir total leid was hatte nichts mit euch zu tun!
00:19:34: Mein Chef hat mir geschrieben und hat gesagt dass und in der Kirche saß aus wie Chaos und ich dachte ich musste es alles aufräumen.
00:19:44: ja Und was dann passiert, ist auf so vielen Ebenen genial.
00:19:49: Denn deine Kinder lernen Fehlerkultur und wir wollen ja dass sie auch Fehler machen dürfen.
00:19:55: Also das ist ein Aspekt, ja?
00:19:57: Sie lernen... Boah die Mama hat da einen Fehler gemacht und sagt es!
00:20:01: Ich kann das ja vielleicht auch machen ohne falsch zu sein also mega oder?
00:20:09: Darum geht's.
00:20:11: Das möchte ich dir so gerne mitgeben und vielleicht entlastet sich das jetzt auch schon im Moment.
00:20:17: Du darfst Fehler machen, es geht um die Reparatur.
00:20:25: Okay und heute wenn du einen kleinen Schritt auch nur mitnimmst dann... Und ich wiederhole gleich noch mal die drei bevor ich's vergesse, die drei Schritte.
00:20:36: aber wenn du ein kleines Schrittchen oder einen kleinen Baby Step oder die Ein-Prozent-Methode oder wie auch immer du das nennen magst, mit der ich ja im Lückseitenprogramm auch sehr erfolgreich mit meinen Klientinnen arbeite Wenn es eine kleine Sache ist Dann meine Botschaft an dich, dass du nicht geduldiger werden musst.
00:20:59: Sondern ich fragen darfst was brauche ich gerade?
00:21:02: Das darfst du!
00:21:04: Du bist das Wert.
00:21:07: Okay, ich wiederhole aber noch mal kurz die drei Schritte.
00:21:11: Erstens Ich muss nicht gedouldiger werden.
00:21:15: nochmal Kannst mich oft genug sagen.
00:21:18: Zweitens Was brauchst du am Morgen?
00:21:22: Drittens Reparatur statt Charme.
00:21:30: Und jetzt möchte ich dir noch etwas mitgeben, denn ich habe einen kompletten SOS Guide gebaut den du nutzen kannst kostenfrei von mir um daraus zu kommen.
00:21:41: Da führe ich dich in drei Videos die immer in Abstanden per Mail von mir kommen wirklich schrittchenweise daraus.
00:21:49: da vertiefen wir das was wir heute gemacht haben im Podcast nochmal und du bekommst vor mir auch zum dranbleiben so ein Speerbildschirm hintergrund für dein Handy Und du bekommst Arbeitsblätter mit kleinen Übungen und die Videos, um nachhaltig zu verstehen was du tun kannst.
00:22:13: Um das früher zu erkennen und danach wieder mit dir in Verbindung zu kommen.
00:22:21: Dieser SOS Guide ist basierend auf meiner Glückshelle Methode.
00:22:24: Das heißt du bekomme automatisch die drei Schritte mit erstens wahrnehmen.
00:22:31: Warnest ihr zu viel wird?
00:22:33: Basis, die wir brauchen.
00:22:36: Die wir auch lernen dürfen... ...die wir noch nie gelernt haben.
00:22:40: Zweitens verstehen welche Instanz dazu mir spricht eine gute Mutter macht was auch immer.
00:22:50: und drittens eine kleine Entscheidung anders treffen im Alltag sei es auch nur ein Atemzug zu nehmen etwas anderes zu sagen oder tausend andere Sachen.
00:23:01: also das lernst du da in diesem SOS-Greit.
00:23:06: Ich begleite dich total gerne und ich habe das wirklich erstellt, damit du was hast auch ohne mit mir intensiv zusammenzuarbeiten und weiterkommen kannst.
00:23:15: Denn ich finde – und es ist auch meine Vision dieses Jahr in der ich geäußert hab mal dass sich tausend Müttern mit diesem SOS-Guy helfen möchte – dass es an der Zeit ist, dass wir daraus treten dürfen.
00:23:27: Dass wir uns um uns kümmern dürfen!
00:23:30: Dass wir das lernen müssen, sage ich ganz bewusst um eben ein harmonischeres Leben zu haben.
00:23:38: Um unseren Kindern das mitzugeben, um sie zu starken selbstbewussten Menschen heranreifen zu lassen.
00:23:44: Also hol dir mein SOS-Guide kostenfrei!
00:23:47: Du hast nichts damit dann... also du hast da ohne Wenn und Aber einen tollen Video Guide von mir kurz knapp mit maximal sechs Minuten am Tag mit dem du schrittchenweise daraus kommst in mehr Geduld aber nicht es nicht mit dem Weg, es zu wollen und das zu fassieren sondern um beginnen einen anderen Weg dahin.
00:24:13: Ich bin gespannt was du sagst und jetzt ja wäre's für mich das schönste wenn du dir erlaubst dass du so wie du bist schon perfekt bist und das ist ganz normal dass du nicht geduldiger werden kannst.
00:24:28: gerade ich bin Olivia.