Glücksheldin - Sei die Mutter, die du sein willst!

Glücksheldin - Sei die Mutter, die du sein willst!

Für Mütter, die raus aus dem Funktionsmodus rein in die Leichtigkeit kommen möchten.

Transkript

Zurück zur Episode

00:00:00: Heute geht es im Glückssellen-Podcast darum, warum du immer wieder explodierst.

00:00:05: Obwohl du das gar nicht willst!

00:00:08: Ich bin Olivia und ich bin davon überzeugt als Mama ein Leben voller Leichtigkeit und Gelassenheit möglich ist.

00:00:17: Dass du dein Leben jetzt schon mit deinen Kindern genießen kannst.

00:00:21: Das habe ich mit über sechshundert Mamas in sieben Jahren und mit mir selber ausprobiert Und ich bin hier um dir meine besten Impulse weiterzugeben die meinen Kundinnen und mir geholfen haben.

00:00:34: Gestern Abend war ich bei einer bekannten Tause, einem Geburtstag eingeladen und es waren ganz viele Mamas, die ich nicht kannte.

00:00:42: Die meisten waren vor etwa zehn Jahre junger als ich.

00:00:47: Es war eine nette Runde und irgendwann sagte eine aber sind wir doch mal ehrlich!

00:00:52: Es ist halt einfach so wenn man Kinder hat gibt man das eigene Leben auf.

00:00:59: Und dann habe irgendwie gespürt, wie ich so einen richtigen Push bekommen habe in und hab dann gesagt Ich bin ja der festen Überzeugung dass wir genau das Gegenteil machen sollten.

00:01:11: Dass wir unser Leben entdecken sollten und dass wir deswegen Ja... Das ist genau Andersrum ist, dass wir genau deswegen die besten Vorbilder für unsere Kinder sind und nicht wenn wir uns aufarbeiten und unser Leben an Nagel hängen.

00:01:25: Denn was sollen denn unsere Kinder mal über uns sagen?

00:01:28: Und selber für sich mitnehmen, denn sie lernen ja durch uns als Vorbild.

00:01:35: Was sollen dann unsere Kinder gelernt haben dadurch?

00:01:39: Ich erzähl dir das deswegen weil in diesem Satz es ist doch normal, die Bedürfnisse aller zuerst sehe und einfach immer schaue, was kann ich tun damit meine Kinder happy sind.

00:01:53: Der Anfang von dem ist worum es heute geht der Anfang vondem dass wir wieder ausrasten und wieder explodieren.

00:02:02: Und ich hatte auch die letzte Woche eine WhatsApp Challenge wo auch was ähnliches wieder immer wieder zum zur Sprache kam.

00:02:11: in der challenge ging es darum zehn prozent gelassener in vier tagen zu werden hat total Spaß gemacht.

00:02:16: In den vier Tagen gab es jeden Morgen, jeden Mittag eine kleine Aufgabe.

00:02:21: Eine Mini-Aufgabe um eben gelassener zu werden.

00:02:25: und da ging es dann auch darum dass wir Grenzen setzen dürfen viel früher als wir eigentlich denken oder wie sie überhaupt wahrnehmen.

00:02:34: und da haben auch wieder einige Mamas gesagt ja aber das kann ich doch nicht machen weil wenn ich sage nein ich räume jetzt nicht das Spielzeug auf dem Boden dann falle ich drüber.

00:02:46: Ich kann den Satz so nachfühlen.

00:02:48: Ja, ich kenne ihn selber noch!

00:02:49: Ich weiß noch selber wie ich da schon ein bisschen schnauben durch das Wohnzimmer hier gelaufen bin und alles schnell weggeräumt habe damit es in spätestens zehn Minuten oder wenn das Kind dann zu Hause war wieder so aussieht Und ich weiß noch wie das war und wie sich's angefühlt hat.

00:03:07: und gleichzeitig ist genau da der Knackpunkt Wir sukzessive dengleich, den ganzen Tag etwas tun was dann am Ende zu diesem Überlaufen führt.

00:03:23: Warum ist es denn so?

00:03:25: Warum machen wir immer weiter?

00:03:26: Ich glaube wir haben einfach gelernt.

00:03:28: also ich kann nur von mir sprechen dass das auch funktionieren kann.

00:03:33: Also ich habe Zeiten gehabt in meinem Leben da bin ich in meiner Wohnung gewesen alleine Und habe das einfach so gehabt, wie ich es wollte.

00:03:43: Ja?

00:03:43: Es hat total aufgeräumt!

00:03:46: Ich kann mir das gar nicht mehr vorstellen... ...es gab Flächen die waren frei.

00:03:50: Da war kennst du das noch wirklich so ein Zeitbord und dann stand da irgendwie so einen Schlüsselkästchen drauf und eine Kerze, so ein bisschen Deko und dann war sonst nichts da.

00:04:03: Das gab's bei mir im Leben.

00:04:06: Dann habe ich weitergemacht.

00:04:07: Da kamen Kinder eins, ein Mädchen und zwei auch ein Mädchens und es ging alles noch.

00:04:12: Ich bin immer später auf der Couch gesessen und immer fertiger und erschöpfter.

00:04:18: aber ich hab am Ende immer noch so einen Haushalt gehabt wo ich dachte ja ist alles aufgeräumt die Küche war top auf geräumte wusste ich jeder am nächsten Tag gerne hin.

00:04:27: Die Kinderzimmer waren aufgerräumt, die Wäsche war gebügelt... Gebügelt?

00:04:33: Ich seh nur immer die Wäsche, die sich hier volltürmt.

00:04:36: Weil ich gerade keine Wäschemache mache, weil gerade Luxein und Programm statt ist und ich da keine Wäsche mache, aber es war früher so, es ging!

00:04:43: Und ich glaube ja auch wir lernen das funktioniert und darum machen wir's weiter.

00:04:47: Ganz ehrlich... Es ist ein geiles Gefühl oder?

00:04:50: Also ich hab mich total gut gefühlt wenn ich dann saß und wusste was ich alles gemacht habe und fertiggemacht hatte.

00:04:56: Also ich verstehe das total.

00:04:58: Und ich glaub' auch Wir streichen einfach deswegen diese ganzen Momente aus dem Tag, die wir eigentlich für uns nutzen könnten.

00:05:12: Weil wir eben dieses Gefühl wieder haben wollen so wirksam zu sein was geleistet zu haben und wenn wir weitermachen dann schaffen wir es und irgendwann stellt sich wieder dieses Gefühl ein.

00:05:23: Dann ist die Liste leer.

00:05:24: die Tuturliste.

00:05:26: das wird aber je mehr Kinder wir kriegen und je mehr Herausforderungen kommen.

00:05:30: und Herausforderungen sind nicht Nur das Kind kommt in den Kindergarten, das Kind wird eingeschult und so weiter.

00:05:38: Sondern wir haben ja auch im Job andere Themen.

00:05:40: Manche bauen noch ein Haus.

00:05:42: Crazy Shit!

00:05:43: Manche kaufen sich ein Haus.

00:05:45: dann die ganze Medienerreichbarkeit ich weiß nicht über wie viele Kanäle du erreichbar bist Das alles zahlt alles auf dein Konto ein dass dich füllt.

00:05:54: also das dürfen wir auch nicht vergessen.

00:05:57: Also es wird mehr und die Strategie dass es fertig wird, funktioniert irgendwann nicht mehr.

00:06:03: Sonst wärst du glaube ich auch nicht in diesem Podcast oder?

00:06:06: Perfektion ist ein Rennen ohne Ziel!

00:06:10: Wir versuchen's perfekt abgeschlossen zu haben aber es funktioniert irgendwann noch nicht mehr und das zermürbt einen.

00:06:17: Und ich möchte jetzt auch nochmal sagen Es geht nicht darum deine Bedürfnisse komplett über Bord schmeißt.

00:06:23: Ja, die eine Mama in meiner Challenge hat auch gesagt ich brauche einfach Ordnung und darum räume ich auf.

00:06:28: aber halt blöd wenn nicht die Einzige binden sie aufräumen weil die anderen anscheinend keine ordnung brauchen.

00:06:34: da sage ich dein bedürfnis ist wichtig ja und wenn du das hast dann kann ich dir jetzt schon den tipp geben sprich es aus sag es am besten wirklich mit Selbstsicherheit, weil das ist dein Bedürfnis und es ist wichtig.

00:06:50: Ich brauche Ordnung, mir ist Ordnung wichtig!

00:06:52: Wie können wir es denn schaffen?

00:06:53: Dass ich dieses Bedürfenes für mich erfülle.

00:06:57: Ja, ich habe zum Beispiel einen Raum hier also mit meinem Mann zusammen Also eigentlich hab' ich ja sogar noch mein Gartenbüro, aber ich sitze jetzt lieber auf der Veranda gerade Und da kann ich bestimmen wie's aussieht und dann kann ich meinen Kindern auch sagen du kommst dir nicht rein.

00:07:11: Und das ist für mich... Sie siehst ja auch, ich hab keinen Roll auf meine Kinder.

00:07:16: Aber ich sage Ihnen ganz liebevoll, das ist mein Safe Space.

00:07:19: Da möchte ich, dass so haben... Das fasst du nicht an?

00:07:23: Hier kommst du es nicht rein!

00:07:24: Fertig

00:07:25: ja?!

00:07:25: Also das darfst Du.

00:07:26: Du darfst dir deinen Bedürfnis erfüllen in dem Setting wie du lebst natürlich angepasst.

00:07:33: Ja.

00:07:33: also wir können uns nicht mehr so haben wie früher und davon dürfen wir uns verabschieden und lernen auch andere Menschen zu akzeptieren.

00:07:41: aber das ist ein anderes Kapitel.

00:07:43: heute gehts uns ja um das Thema Warum es knallt, wenn wir einfach die ganze Zeit drüber gehen?

00:07:52: Also warum ist knallend, obwohl wir eigentlich alles für die anderen machen.

00:07:55: Eigentlich sind wir für die Anderen da und trotzdem knallts nicht.

00:07:58: Ich möchte dir von einer Mama erzählen.

00:08:01: Die hat geteilt dass es folgendermaßen war an einem Abend Und das war ein schrecklicher Abend für sie denn das wollte sie nie haben und zwar war sie wirklich den ganzen Tag Erwerbstätigkeit, Kinder hat alles gemanagt.

00:08:17: War schon völlig... war schon ziemlich am Ende und dann war das Abendessen angestanden und der Tisch war gedeckt.

00:08:25: alle setzten sich hin und ihre Tochter wollte nicht sitzen bleiben stand immer wieder auf setzte sich wieder hin stand wieder auf holte sich dies und dass setzte sie sich wiederhin.

00:08:36: Und sie sagte schon hör auf setze ich hin wir essen jetzt komm bitte!

00:08:40: Ich habe mir doch Mühe gegeben usw.

00:08:43: Und dann war es irgendwann zu viel.

00:08:46: Die beschreibt das so, und das ist mir auch immer so wichtig, denn ohne dass können wir nichts ändern.

00:08:50: Sie beschreibt was in ihrem Körper passiert?

00:08:53: Das war wirklich wie wenn eine Wutblase so hoch ... Manche beschreiben das aus Feuerball, so hoch kommt und einen so wütend macht auf diese Situation oder dieses Kind.

00:09:05: Dann kommt es aus unserem Mund und aus unserem Hund kommt ein Teil von uns Einfach der so wütend ist und er dann sagt, du bist mir einfach zu laut.

00:09:17: Geh raus!

00:09:19: Ich ertrag das nicht mehr mit

00:09:20: dir.".

00:09:23: Und da läuft es fast über.

00:09:25: Da läuft dieses Fass, diese Selbstaufgabe den ganzen Tag.

00:09:30: Dieses.

00:09:30: ich habe immer geschaut liebevoll auf Augenhöhe.

00:09:34: was möchtest Du?

00:09:35: Ja mache ich Was brauchst Du?

00:09:37: Anderes Kind schreiht sofort hin.

00:09:39: eigene Bedürfnisse war nicht wichtig.

00:09:42: Sie hat sich gefreut auf dieses Abendessen, sie hatte die gleiche Energiebehoffnung dass es einfach schön wird wenn man da zusammensitzt und dann das.

00:09:51: Diese Mom-Rage diese Wut hier rauskommt ja und daher dahinter steckt aber was?

00:10:00: Und das kann ich dir auch sagen bei den allermeisten Mamas und du kannst jetzt auch mal nachprüfen ob das bei dir auch so ist.

00:10:06: Dahinter steigt ein tief verletztes unter versorgtes Bedürfnis nachgesehen werden.

00:10:15: Ich kenne das selber so und ich fühle es auch immer noch so, diese Wut!

00:10:18: Ich werde hier nicht gesehen.

00:10:19: Ich habe den ganzen Tag geleistet.

00:10:21: Ich fahre für euch da und jetzt das.

00:10:24: Kennst du das?

00:10:26: Und das ist ja im Endeffekt kein Ratio mehr keine Vernunft denn weißt dass es einfach genau das ist was wir nicht wiederholen wollen, dass das Kind sich falsch fühlt.

00:10:41: Und trotzdem wiederholen wir es, weil wir nicht anders können.

00:10:44: Und falls es dir auch so geht du kannst nicht anders.

00:10:48: Dein Nervensystem, dein ganzes Fasternenergiefass ist leer gesogen und der Nervenystem ist sowas von in Schutzmodus das es dich schützen möchte uns somit in den Kampf- oder Fluchtenmodus geht.

00:11:03: manche rennen dann auch raus und hauen die Türen da sich zu Und das ist ein Schutzmodus.

00:11:08: und der Schrei ist nicht das erste Signal, dass irgendwas schiefläuft sondern aus meiner Sicht das letzte Signal.

00:11:16: Denn den ganzen Tag lief schon so viel drüber und jetzt reicht's!

00:11:21: Also es ist ganz normal... Wie du wie das übrigens mit Co-Regulationen und Verbindungen zu deinen Kindern zusammenhängt, das erzähle ich dir in Folge zweieinhalbundneunzig, die verleg' ich dir auch an den Shownotes.

00:11:38: Ja, auch wenn du meinen Podcast danach vielleicht nicht mehr hörst sag ich's dir.

00:11:42: Weil es ist krass!

00:11:45: Aber in den meisten Fällen ist das selbst gewählt.

00:11:49: In den meisten fällen willst du dass du den ganzen Tag dies und das machst und leistest Und da bist und glaubt mir bitte Ich habe das selbst so lange versucht.

00:12:01: darum sage ich das auch.

00:12:05: Ich hab mit so vielen Frauen geredet Mit so vielen Frauen.

00:12:12: Zuletzt wieder gestern mit den Frauen und die Illusion ist ja, wenn ich es irgendwie alles gut mache dann läuft das auch gut.

00:12:20: Das ist wie ein Trugbild, dass du vielleicht auch hast dieses Abendessen diese Blumenwiese über die ich mit meinen Kindern hüpfe und alles super schönes alle in beige gekleidet.

00:12:34: Gut bei mir wäre es bunt aber Egal, wir laufen über diese Blumen.

00:12:38: Und mein Mann läuft zu meinem Sohn und wirft ihn so hoch und fängt ihn auf.

00:12:43: Wir sind alle in Harmonie und Verbundenheit und sitzen abends zusammen.

00:12:46: Ich hatte auch lange die Illusion, dass wir da sitzen und meinen Sohn erzählt war es meine Tochter dann die und wir hören einander dazu.

00:12:53: Und de facto völlig erquatscht keiner die Aufmerksamkeit allen vier anderen zuzuhören usw.

00:13:00: Es sind so Trugbilder, auf die wir zulaufen und zuarbeiten.

00:13:06: Und jetzt sage ich dir was ganz Wichtiges, dass ich gesagt habe das hast du selbst gewählt.

00:13:10: es ist sehr provokant.

00:13:11: Ich weiß und das hat nichts mit Schuld zu tun.

00:13:15: aber was ich dir damit deutlich machen möchte, dass Du auch wählen kannst anders weiterzumachen Das zeige ich Dir hier in meinem Podcast und in meinem Ducs Helen Programm wie das geht.

00:13:26: Denn erst und das ist mir erst kürzlich wieder nochmal so hochgeploppt Erst in dieser Ja Erst wenn wir das erkennen, erst wenn wir sagen ja es ist unvollkommen.

00:13:39: Es ist nicht vollkommen, es ist nicht perfekt und das kann nicht mehr so sein.

00:13:43: ich akzeptiere das.

00:13:44: Erst da geht's um Druck runter dann gehen die Schultern runter und da kann ein Raum plötzlich auftauchen in den du gehst und Leichtigkeit findest.

00:13:56: Ja falls ihr jetzt nicht ausgeschaltet hast und dich schuldig wüsst Weil das möchte ich nicht.

00:14:01: Du bist dich schuld, wir haben es nicht anders gelernt!

00:14:03: Wir dürfen es jetzt anders machen aber wir müssen es lernen.

00:14:06: Ja?

00:14:06: Das ist... Wir haben es nie anders gelernt, wir auch keine Vorbilder und jetzt dürfen wir wählen.

00:14:13: Wir müssen nicht mehr machen weil wir was müssen sondern wir dürfen wählen.

00:14:17: Und falls dir das gefällt was ich hier mache in dem Podcast dann bewerte mich gerne Gib mir eine Sternebewertung Dann mach'e ich auch gerne weiter diesen kostenlosen Content.

00:14:26: Setz mich hin und überleg mir Was ich hier für Themen bringe, kriegt natürlich immer viele Themen auch von euch und der Community.

00:14:35: Ich freue mich darüber und habe da wirklich riesengesprachs weiter Content zu machen!

00:14:39: Ich möchte jetzt noch mal kurz dahintauschen hin zu diesem Warum?

00:14:42: Warum machen wir das?

00:14:43: Ich habe ja vorhin schon gesagt es fühlt sich so toll an.

00:14:46: Es fühlt dich so wirksam an.

00:14:48: Ich hab zack-zak-zack wie so ein Flow geleistet gemacht.

00:14:52: To do's abgehakt Wow cool Es fühlt sich gut an, wir wollen das weitermachen.

00:14:59: Was steckt denn dahinter?

00:15:01: Und warum ist es so schwer ... Wenn ich jetzt Mamas sage, mach doch heute mal was nicht!

00:15:07: Warum ist das so

00:15:08: schwer?!

00:15:11: Da steckt da hinter, dass wir eigentlich Sicherheit haben wollen und dass wir über diese scheinbare Kontrolle, über das, was wir tun und das, wat im Außen passiert, Sicherheit haben.

00:15:22: Das ist auch ein weiteres Grundbedürfnis – das ist eigentlich tief.

00:15:26: in uns schlummert und immer wieder befriedigt werden will.

00:15:29: Wir hatten das neulich im Lückseidenkreis auch das Thema Kontrolle, wir haben mal gespürt – ich arbeite da ja immer verkörpert also somatisch mit unserem Nervensystem zusammen – die haben einmal gespürt wie sich es anfühlt wenn ich so versuche die Kontrolle zu halten und die Fäuste geballt und wie sich alles verspannt und dann wie sie sich anfühlen nur noch zu halten.

00:15:49: Also die Hände lockerer zu machen, lockerer die Fäuste zusammenzulegen und wie viel Kraft das festhalten, diese Kontrolle.

00:16:04: Wie viel Kraft es braucht, wie viel Energie es braucht und wieviel weniger dieses halten.

00:16:12: Das ist eben unterbewusst alles!

00:16:17: Wir wollen die Situation im Alltag als Mama kontrollieren Und das wird auch, ich glaube ganz viel verwechselt.

00:16:27: Also wir wissen gar nicht auf was wir eigentlich Kontrolle mehr haben oder fast nicht.

00:16:31: und wir denken, wir hätten die Kontrolle über die Kinder, über die Hausaufgaben-Situation, über das Essen.

00:16:36: aber wir haben ja eigentlich nur Kontrolle over uns.

00:16:41: Wir haben nicht die Kontrolle über unsere Kinder.

00:16:44: Das war früher so da wurde durch Macht aufs Übungkontrolle geübt.

00:16:47: also wir können sie zwingen wie wollen wir aber nicht mehr?

00:16:50: Also haben wir nur noch einen Einfluss.

00:16:52: Ja, und wie gehen wir jetzt mit diesem Einfluß um?

00:16:54: Wie schaffen wir es loszulassen?

00:16:57: Wirklich nicht hier die Kinder machen lassen was sie wollen sondern zu halten aber mit weniger Energie aufwand, mit weniger Kraft.

00:17:07: Und trotzdem sicher zu sein in uns sicher zu sind eine Verbindung zu uns zu haben ohne dass wir alles perfekt geschafft haben das ist so.

00:17:17: die Geredchenfrage finde ich.

00:17:19: ja Das ist wirklich die Arbeit meiner Arbeit als Mama-Mentorin, Müttern zu helfen sich selber zu halten.

00:17:30: Sich selber in all diesem Alltag zu halten, wo nicht sicher ist, wo das Kind krank wird wie bei mir jetzt gerade.

00:17:40: Wo ich überhaupt nicht mehr die Wäsche schaffe – ich zeig dir das auch nicht!

00:17:46: Ist einfach crazy Und mich trotzdem gut fühle, mich trotzdem sicher fühle.

00:17:50: Mich trotzdem verbinde mit mir und dann auch am Essenstisch abends die Verbindung zu meinen Kindern zu halten.

00:17:58: Auch wenn sie nicht unter meiner Kontrolle funktionieren und da sitzen wo sie sitzen sollen sondern zu unterscheiden auf was habe ich Kontrolle?

00:18:06: Auf was hab' ich Einfluss und somit auch ganz anders mit ihnen reden zu können.

00:18:12: Da sind wir die erste Generationen die das versucht.

00:18:14: das Kind zu halten mit all seinen Gefühlen ohne mit uns zu verbunden sein, geht das nicht.

00:18:19: Und das müssen wir lernen.

00:18:20: aus meiner Sicht ja was jetzt viele Mamas gerade versuchen nämlich früher aufgewachsen zu sein Mit Strafen, mit Negativkonsequenzen mit Zu wissen ich bin falsch Ich bin dumm!

00:18:34: Ich bin so nicht richtig.

00:18:36: nur so wenn ich das mach So weiterzuleben und gleichzeitig die Kinder zu halten selber keine Sicherheit mehr zu haben, weil wir überhaupt nichts mehr richtig machen können.

00:18:45: Weil alles dauernd auf uns einprasselt und gleichzeitig diese Kinder zu halten die sich voll entfalten wie so eine Bombe mit all ihren Emotionen und ihnen die Grenzen zu setzen Das können wir nur wenn wir sicher sind innerlich Denn dann wissen wir intuitiv welche Grenzen wir setzen wollen Und darum braucht es diese Verbindung mit uns.

00:19:04: Darum braucht das erst mal diese Verbindung.

00:19:06: Alles andere In Verbindung mit deinen Kindern zu gehen, ohne dass du mit dir selber in Verbindung bist.

00:19:12: Ist so wie wenn du erste Hilfe leistet und selber blutest und selber eigentlich verarzt werden musst... Es ist irgendwie totaler Irrsinn!

00:19:19: Wir sind halt einfach die erste Generationen, die das so macht ja?

00:19:22: Und es gibt so viele Tipps und Ratschläge und Verbesserungsdinge und im Prinzip hilft das alles nichts weil du musst das wissen.

00:19:29: Du hast irgendwann, das kann ich dir von so vielen hunderten Kundinnen und mir sagen Ich kann keiner Kunde da draußen, obwohl ich Erziehungswissenschaftlerin bin sagen muss du dein Kind erziehen.

00:19:40: Das kann nur sie selber aus ihrer Intuition, aus ihrer Selbstsicherheit lernen.

00:19:47: ja und jetzt wie machen wir das jetzt?

00:19:49: Wie kannst Du jetzt konkret hier aus dem Podcast loslegen um selbst sicherer zu werden deine Grenzen kennenzulernen und so Dein Kind auch mehr Halt geben?

00:20:04: Gehen wir noch mal zurück zum Anfang zu meiner Mama, die eben am Tisch ausrastet dem Kind sagt du bist so viel.

00:20:13: Du bist so laut.

00:20:15: Was hätte sie machen können?

00:20:19: Die Grenze die abends Am tisch fehlt dieses Äußern von was ich vorhin gesagt habe jetzt ist es mir aber zu laut.

00:20:31: Ich möchte das nicht.

00:20:32: hier ist eine grenzer Die hätte schon mittags vielleicht getroffen werden können.

00:20:38: Also was du tun kannst konkret, ich habe mal versucht ein paar Beispiele rauszusuchen.

00:20:44: Stell dir vor, du bist mittags da und willst deine Kinder kochen?

00:20:47: Falls du mittags deine Kinder versorgst dann hast du dir vielleicht vorgenommen wie ich früher.

00:20:53: Ich möchte irgendwas tolles frisches Kochen lasagne ja und bist dann da und will das machen und merkst Mist!

00:21:02: Ich bin viel zu spät aus der Arbeit gekommen.

00:21:05: eigentlich hab ich überhaupt keine Zeit.

00:21:07: Ich muss das jetzt schnell machen.

00:21:08: Du überlegst gar nicht, möchte ich Lasagne kochen oder möchte ich vielleicht Nudeln mit Buttersauce machen und die restlichen zehn Minuten noch mich in die Sonne setzen und chillen?

00:21:20: Also das ist so eine Grenze.

00:21:22: Das ist eine Entscheidung, die du triffst.

00:21:24: Es ist diese Mikroentscheidung.

00:21:26: Ah!

00:21:27: Möchte ich lasagne überhaupt kochen?

00:21:29: Hackfleisch ist noch gültig bis übermorgen zurück im Kühlschrank.

00:21:34: Eine andere Entscheidung ist, du bist am Schreibtisch.

00:21:37: Du bist voll rödeln und am arbeiten und schaust auf die Uhr und weißt ach jetzt ist es schon um vierzehn oder dreißig.

00:21:45: ich muss um fünfzehn Uhr meinen Sohn abholen.

00:21:49: Ich arbeite noch bis kurz verknabbt.

00:21:51: dann habe ich möglichst viel geschafft und rennen dann zu meinem Sohn.

00:21:55: Ich kenne das noch.

00:21:56: Ich war früher völlig in diesem Film und schau dann ihn an Und natürlich konnte ich mich überhaupt nicht auf ihn einlassen Hast du zehn Minuten früher auf, hast dir vorüberlegt was jetzt wirklich dringend ist heute noch fertig zu stellen und gehst noch zehn Minuten spazieren bevor du ihn abholst.

00:22:15: Was ist heute unbedingt noch wichtig und dringende?

00:22:19: Auch wenn du das Spielzeug bewusst wegräumst weil du gerade Sicherheit brauchst und Ruhe und Ordnung also ruhen dir und Ordnungen im Außen dann ist es das!

00:22:29: Dann macht das.

00:22:30: aber vielleicht kannst du die Spülmaschine mal ruhen lassen oder die Waschmaschine.

00:22:34: Es ist sehr Wahnsinn.

00:22:35: Ich hätte mir nie vorgestellt, dass es so viel zu waschen gibt mit fünf Leuten.

00:22:42: Also und das ist schwer!

00:22:43: Und wenn du jetzt sagst ich kann es nicht und es einfach so schwer dann liegt es nicht an dir.

00:22:49: Dann machst du auch nichts verkehrt.

00:22:50: Es ist einfach total schwer.

00:22:52: wir dürfen aus so einem Jahrhunderte alten Muster von...ich muss leisten, ich muss funktionieren, ich muß machen, aussteigen.

00:23:00: Ich habe das ja auch wieder in der Vier-Tages-Challenge gemerkt, auch wenn Mama sowas lieben und ich auch.

00:23:05: natürlich ändert sich in vier Tagen nicht die Welt.

00:23:08: Darum hab' ich sie auch zehn Prozent gelassener genannt weil sie schon viel ändern kann.

00:23:13: aber so nachhaltig was zu ändern?

00:23:15: dafür braucht allein unser Gehirnzeit um sich neu zu strukturieren Und außerdem passiert es ja nicht in dem Zusammenreißen – ich mach's jetzt anders, das habe ich glaube ich heute auch erklärt.

00:23:29: Es geht auf drei Ebenen zu.

00:23:31: Auf unserer Körper-Ebene, denn wir müssen den einziehen.

00:23:35: Der sagt uns auch ziemlich früh, wann es zu viel ist wenn du das wahrnehmen kannst.

00:23:40: und es geht auf der Verstandesebene natürlich um zu verstehen wow ich habe hier den Glaubenssatz Ich muss immer frisch kochen und sterben meine Kinder.

00:23:49: Das war tatsächlich mein Glaubessatz ja crazy aber es war so.

00:23:54: also ich muss verstehen was sich so noch denke unterbewusst Und ich muss im Alltag diese tausenden Mikroentscheidungen in den Griff kriegen und sagen, hey, ich bin die Gestalterin.

00:24:04: Ich bin die Bestimmerin.

00:24:06: Was steht an?

00:24:06: Spielmaschine-Ding zack, zack!

00:24:08: Zack!

00:24:09: Und später kannst du es nämlich auch dann sagen ja, sagen Leute also wenn du kleine Kinder hast dann darf das noch warten und die Kinder können ziemlich früh mithelfen.

00:24:19: und da empfehle ich dir wirklich zu sagen hier ist die Liste wer will was machen weil du nicht dafür allein verantwortlich bist.

00:24:27: Also, es sind diese drei Ebenen und auf diesen das so zu vernetzt umzusetzen dauert.

00:24:35: Und wenn du möchtest, gebe ich dir die Anleitung dafür!

00:24:38: Ich kann dir wirklich sagen dass du in vier Monaten von jetzt an gesehen... also jetzt ist der sechste Oktober.

00:24:46: Du kannst schon im Februar sagen Boah Oliver, ich weiß gar nicht mehr.. Ich habe mir das zwar notiert am Anfang in meinem Workbook aber Genau was ich da gemacht habe, es fühlt sich heute leichter an.

00:24:59: Gestern erst wieder mit einer Programmteilnehmerin gesprochen im Abschlussgespräch, die gesagt hat... Mein Sohn hat mir gesagt Mama machst du das Programm eigentlich weiter weil's jetzt zu Ende ist?

00:25:09: Das hat so viel geholfen.

00:25:10: wir haben alle wieder mehr gelacht und wenn du das haben willst wirst du herzlich willkommen in meinem Glückseln-Programm!

00:25:17: Da starte ich wieder am neunten Oktober ein Kickoff der letzte Kickoff dieses Jahr Mit einer ganz tollen Gruppe von schon einigen Mamas und ich habe noch ein paar Plätzchen frei.

00:25:28: Also wenn du Lust hast, dann erzähle ich dir wie wir da genau vorgehen.

00:25:31: Ich schaue mir deine Ziele an und berate dich unabhängig.

00:25:33: Ich bin halt praktikerin für Psychotherapie.

00:25:36: Ich werde dich nicht in mein Programm reinschieben, wenn es nicht sinnvoll ist für dich!

00:25:40: Es ist mir ganz wichtig zu sagen und dann können wir schauen was für dich passt?

00:25:44: Wie konkret mit welchen Schritten, welchen Bestandteilen des Programms du da weiterkommst so dass du sicher bist das du schaffen kannst.

00:25:51: Ich würde dir wirklich empfehlen, warte nicht – auch wenn du nicht mein Programm machst.

00:25:55: Warte nicht mit deiner Veränderung!

00:25:56: Denn es fühlt sich einfach zu geil an.

00:26:00: diese Leichtigkeit zu spüren Kannst ihr gerne ein Klarheitscall buchen oder mich unter halloatluxhelden.de kontaktieren und dann freue ich mich, wenn wir mal quatschen Ja, Ziel dass du nicht mehr explodierst Dass du nichtmehr in Scham und Schuld versingst Weil du dein Kind was gesagt hast Was du überhaupt nicht sagen möchtest.

00:26:18: Ich würd' mich freundlich zu begleiten.

00:26:20: Ich bin Olivia und das war der Gluckstelle in Podcast.

Über diesen Podcast

Du trägst gerade wahrscheinlich so viel als Mama. Die Stimmungen, den Kalender, die Gefühle aller. Und dich selbst zuletzt. Ich bin Olivia. Pädagogin, Heilpraktikerin für Psychotherapie, kk-zertifiziert und dreifache Mama.

Eines vorab: Du wirst dich hier nicht noch mehr anstrengen, dir noch mehr Mühe geben müssen. Im Glücksheldin-Podcast darfst du alles sein und ich unterstütze dich dabei dich selbst-sicher zu fühlen - Babystep für Babystep.

Alle zwei Wochen, dienstags um 7, zeige ich dir, wie Leichtigkeit im Alltag trotz Vielfach-Herausforderung, Mentalload und Feuerwehr-Situationen, wirklich funktioniert, als erprobte und gelebte Praxis. Auf Basis meiner evidenzbasierten und hunderfach erprobten Glücksheldin-Methode und sieben Jahren mit 600+ Müttern.
Schön, dass du da bist.

von und mit Olivia Hornsmann

Abonnieren

Follow us